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FAQ

Leidet der Motor unter dem Tuning?

Ein professionelles Chiptuning nutzt das vorhandene Potenzial des Motors, ohne ihn zu überlasten.
Da viele Hersteller ähnliche Motoren unterschiedlich abstimmen, variieren die möglichen Leistungssteigerungen je nach Marke und Modell.

Solange das Tuning fachgerecht durchgeführt wird und der Motor nicht über seine Belastungsgrenze hinaus gefordert wird, bleibt die Lebensdauer des Motors erhalten. Wichtig ist dabei auch, auf grundlegende Dinge wie korrektes Warm- und Kaltfahren zu achten.

Wer seinen Motor regelmäßig wartet und sorgsam behandelt, kann ihn bedenkenlos optimieren lassen, um mehr Leistung herauszuholen.

Chiptuning Boxen?

Ein Zusatzsteuergerät, auch Tuningbox genannt, manipuliert bestimmte Eingangssignale des Motorsteuergeräts, zum Beispiel den Gaspedalwinkel oder Temperaturwerte. Das Steuergerät arbeitet dadurch mit veränderten Informationen, was zu ungenauen oder abweichenden Ausgangswerten führt. Auf diese Weise lässt sich zwar ein kleiner Leistungszuwachs erzielen, allerdings basiert dieser auf verfälschten Daten.

Im Gegensatz dazu greift eine Softwareoptimierung auch bekannt als Chiptuning oder Kennfeldanpassung direkt in die originale Motorsoftware des Fahrzeugs ein. Dabei werden gezielt Kennfelder und weitere Parameter angepasst. Dazu zählen beispielsweise die Gaspedalreaktion, der Raildruck, die Luftfüllung, der Ladedruck, verschiedene Begrenzungen, der Einspritzbeginn oder die Startlogik der Einspritzung. Es handelt sich also um eine umfassende und tiefgreifende Optimierung, die mit einer externen Tuningbox nicht erreichbar ist.

Ein weiterer Vorteil: Bei Dieselmotoren kann das Drehmomentverhalten ganz gezielt nach Wunsch gestaltet werden, für eine individuelle, leistungsorientierte und zugleich effiziente Abstimmung.

Kann ich eine Garantie abschließen?

Wir können optional Garantie auf Fahrzeuge bis zu einem Alter von 5 Jahren und 80tkm geben. Sprich uns dazu an!

Weniger Verbrauch durch Tuning?

Um die Vorgehensweise der Motorenhersteller zu verstehen, muss man wissen, wie sie planen und arbeiten: Der Kraftstoffverbrauch wird durch gesetzlich festgelegte Fahrzyklen ermittelt. In der Praxis hängt der tatsächliche Verbrauch jedoch von vielen Faktoren ab, unter anderem von der im Motorsteuergerät hinterlegten Einspritzmenge.

Bei der Entwicklung eines neuen Motors legen die Hersteller das sogenannte Einspritzkennfeld auf einem Prüfstand fest, wobei das Fahrzeug auf Rollen getestet wird. Dabei kommen jedoch sehr unrealistische Bedingungen zum Einsatz, etwa extrem schmale Reifen mit minimalem Rollwiderstand, um besonders niedrige Verbrauchswerte zu erzielen. Diese Bedingungen spiegeln jedoch nicht die Realität wider und genau hier liegt ein großes Potenzial zur Optimierung.

Wir analysieren exakt, in welchen Betriebsbereichen der Motor mehr Kraftstoff verbraucht, als tatsächlich notwendig wäre. Das eröffnet Einsparmöglichkeiten und kann auf Dauer bares Geld bringen. Diese Art der individuellen Motorabstimmung lohnt sich insbesondere für Unternehmen mit einem größeren Fuhrpark, etwa Dienstfahrzeuge. Unsere praxisnahe Optimierung rechnet sich oft schon nach kurzer Zeit, das spart Kosten und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz.

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